Abtei Sankt Bonifaz

Abtei Sankt Bonifaz

Das Kloster Andechs ist das Wirtschaftsgut der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München. Die Abtei Sankt Bonifaz in München und Andechs bildet ein Kloster an zwei Orten. Mit seinen Wirtschaftsbetrieben ermöglicht das Kloster Andechs das pastorale, wissenschaftliche und soziale Engagement der Mönche in Sankt Bonifaz.

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Singende Sägen

Zum ersten Mal war das Kloster heuer alleiniger Veranstalter des Symposiums „Kunst und Bier“. Bei perfektem Wetter und großem Besucherzuspruch fanden Kathrin Hubl, Volker Steigemann und Sabine Boczkowski-Sigges ideale Bedingungen, um ihre Kunstwerke unterhalb des Bräustüberls zu realisieren.

Volker Steigemann, Sabine Boczkowski-Sigges, Kathrin Hubl und Abt Johannes (v.l.n.r)
(Foto: Hubert Huber)

Handwerk hört man. Die singenden Kettensägen, die die Geräuschkulisse am Heiligen Berg in nun jedem Sommer seit 2002 ergänzen, machen das überdeutlich. Zwischen dem 21. und 28. August unterbrachen viele Besucher ihren Aufstieg zu Wallfahrtskirche und Bräustüberl an der ehemaligen Maibaumwiese.

Kathrin Hubl, Volker Steigemann und Sabine Boczkowski-Sigges unterbrachen immer wieder ihre Arbeit, um Fragen zu beantworten, die sich nicht immer nur um das gerade entstehende Kunstwerk drehten.

Hubert Huber, der Leiter des Symposiums, half, wo immer er konnte, und war mit der Zusammenarbeit mit dem Kloster sehr zufrieden: „Kunst und Bier und das Kloster Andechs passen einfach zueinander. Der Platz unterhalb des Bräustüberls ist ideal. Aber mindestens ebenso wertvoll ist es, dass die Künstler im Kloster in dieser Woche leben und zu Gast sein dürfen. Das schafft noch einmal eine viel intensivere und persönlichere Athmosphäre.“

Rückblick Symposium 2018: Künstler und ihre Kunstwerke

Skulptur „Hopfenzapfen“

Kathrin Hubl aus dem fränkischen Oerlenbach hatte die Jury mit der Skulptur „Hopfenzapfen“ überzeugt. Die Skulptur arbeitete sie aus einem massiven Lärchenstamm.

Blätter und Zapfen vom Hopfen sind nun räumlich zueinander angeordnet und ganz groß dargestellt.

So kommt die (Formen-) Schönheit der Details in der Natur zum Ausdruck.

Mehrere Durchbrüche betonen nun die Leichtigkeit der Blätter und Zapfen zusätzlich. Ein filigraner Zauber.

„Bierblumen-Wirbel“

Volker Steigemann, geboren in Seefeld/Oberalting, ganz in der Nähe des Heiligen Berges, hat virtuos mit Kettensäge, Winkelschleifer, Axt, Schlegel und Schnitzeisen seinen "Bierblumen-Wirbel" gestaltet.

Aus dem Fundament in der Form eines hölzernen Bierfasses sprießen nun aufrecht stehende Gerstenhalme, die in sich wunderbar verschlungen in den Himmel wachsen.

Die beiden Blattspreiten geben der Skulptur eine teilweise geschlossene Form, die sich aber dann nach oben hin öffnet und die gebogenen Ähren der Sommergerste sichtbar machen.


„I mog Di“

Für den leider kurzfristig erkrankten Hayk Tokmajyan aus Armenien rückte Sabine Boczkowski-Sigges in das diesjährige Symposium nach. Nach 2013 war es ihre zweite Teilnahme bei Kunst und Bier.

Dem innig aneinandergeschmiegten Hochzeits-Paar, das sie aus einem massiven Eichenstamm mit viel Gespür herausgearbeitet und mit dem Titel „Hochzeits-Bier“ versehen hat, sieht man das „I mog di“ förmlich an. Recht hat sie, wenn sie über ihr Kunstwerk schreibt: „Wenn wir die Gesellschaft und die Kriege auf unsere Erde sehen, könnte ein „I mog Di“ schon sehr hilfreich sein. Wer andere mag, mag auch sich!“

Kinderprogramm der Gemeinde Andechs

Seit einigen Jahren veranstalten die Künstler an einem Tag ein Ferienprogramm mit Kindern im Alter zwischen 7 und 11 Jahren.

Symposium Kunst und Bier

Den Wettbewerb für Künstlerinnen und Künstler gibt es seit 2002. Eingeladen werden Künstler, die sich am öffentlichen Wettbewerb beteiligen und von der Jury ausgewählt werden. Die Gewinner werden nach Andechs eingeladen und fertigen auf dem Skulpturenpark unterhalb des Klosters ihre Kunstwerke. Die entstandenen Kunstwerke sind Eigentum des Künstlers. Diese stellen die Kunstwerke für einen Zeitraum von mindestens drei Jahren für die Ausstellung im Kloster- und Gemeindegebiet zur Verfügung. Seit einigen Jahren veranstalten die Künstler an einem Tag ein Ferienprogramm mit Kindern im Alter zwischen 7 und 11 Jahren. Für die Gestaltung erstellen sie ein erlebnispädagogisches Konzept. 2018 war der Heilige Berg bereits zum 16. Mal Austragungsort des Symposiums „Kunst und Bier“.

Jetzt schon für Kunst und Bier 2019 bewerben

Für das Symposium 2019 können Künstlerinnen und Künstler ab sofort unter www.kunstundbier.de mit Hubert Huber, dem Leiter des Symposiums, Kontakt aufnehmen und sich bewerben.

Kunst und Bier 20. bis 27. August 2019

Kurz-Dokumentation zum Symposium "Kunst und Bier" 2018

Ansprechpartner

Martin Glaab - Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Straße:Bergstrasse 2
Ort: 82346  Andechs
Telefon:+49 - 8152 376-290
Fax:+49 - 8152 376-450 290
Email:zum Formular
Web:www.andechs.de