Abtei Sankt Bonifaz

Abtei Sankt Bonifaz

Das Kloster Andechs ist das Wirtschaftsgut der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München. Die Abtei Sankt Bonifaz in München und Andechs bildet ein Kloster an zwei Orten. Mit seinen Wirtschaftsbetrieben ermöglicht das Kloster Andechs das pastorale, wissenschaftliche und soziale Engagement der Mönche in Sankt Bonifaz.

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DER ANDECHSER KLOSTERLADEN

Zu den klassischen Geschäftsfeldern eines Klosters gehört der Klosterladen. Ganzjährig erhalten Sie im Andechser Klosterladen aktuelle Bücher zu Geschichte und Gegenwart des Heiligen Berges, Ansichtskarten, Kerzen, Rosenkränze und religiöse Volkskunst.

Aktuelle Bücher zu Geschichte und Gegenwart des Hl. Berges, Ansichtskarten, Kerzen, Rosenkränze und Andenken gehören zum reichhaltigen Sortiment des Klosterladens

Geschichte des Klosterladens

Der Klosterladen befindet sich seit 1890 dort, wo bis 1803 die äußere Klosterpforte mit Wohnung für den „Thorwart“ untergebracht war, rechts neben dem Torbogen.

Der ursprünglich durchgehende große Raum des Klosterladens war mit Deckenstuck aus der Wessobrunner Schule verziert. Dieser Stuck wurde leider durch Löscharbeiten zerstört, die beim großen Brand 1964 erforderlich waren, um das gesamte Gebäude zu retten.

Nach diesem Brand wurde der Klosterladen für vier Jahre in die Alte Apotheke neben der Wallfahrtskirche ausgelagert. Der heutige Klosterladen zeigt noch den Zustand, wie er 1968 wiedereröffnet wurde. Er befindet sich an der Ostseite der Wallfahrtskirche.

Frater Stefan Janker am 13. August gestorben

Frater Stefan Janker (2.9.1944 - 13.8.2019)

Nach schwerer Krankheit ist Frater Stefan Janker, der langjährige Leiter des Andechser Klosterladens, am 13. August verstorben.

Frater Stefan Janker OSB wurde am 2. September 1944 in Wörth an der Donau unweit von Regensburg geboren. Nach einer Einzelhandelslehre in Hausham reifte in ihm der Entschluss, Mönch zu werden. Am 22. April 1967 trat er bei den Benediktinern von Sankt Bonifaz in München und Andechs ein.

Am 8. September 1968 legte er die Zeitliche Profess ab und erhielt den Ordensnamen Stefan. 1970 übernahm er die Leitung im Andechser Klosterladen, die er länger als sein Vorgänger Frater Urban Koller innehatte und die er erst vor wenigen Jahren abgegeben hatte.

Frater Stefans große Leidenschaft waren Klosterarbeiten aller Art und die religiöse Volkskunst wie die Fertigung von Krippen, Fatschnkindln und Hausaltäre. Schon vor seinem Klostereintritt hat ihn diese Kunst fasziniert und seine Kreativität geweckt.

In seinem letzten Editorial für das Andechser Bergecho hat Frater Stefan Anfang 2017 beschrieben, welche tiefere Bedeutung diese Klosterarbeiten für ihn hatten: "Die Arbeit an diesen Andachtsfiguren (...) erfordert Geduld, Beharrlichkeit, Ausdauer und den Mut, auch wieder von vorne anzufangen, wenn etwas tatsächlich misslungen ist. Durch diese intensive Beschäftigung mit den einzelnen Stücken wird jede Figur für mich etwas Besonderes. Immer wieder führt mich diese Arbeit in die Betrachtung und schließlich auch ins Gebet.."

So hatte sich Frater Stephan trotz seines jahrzehntelangen Engagements im Klosterladen und seiner krankheitsbedingten Einschränkungen bis zuletzt die Freude an der Kreativität bewahrt.

Bis vor wenigen Jahren organisierte er immer noch kleinere und größere Krippenausstellungen – von München bis hinein ins bayerische Oberland. Aufgrund seiner künstlerischen Begabungen und seines offenen, freundlichen Wesens war er für viele Menschen ein geschätzter Ratgeber.

Am 8. September 2018 konnte Frater Stefan noch in der Wallfahrtskirche zusammen mit seinen Mitbrüdern und seiner Familie seine Goldene Profess feiern. Am Abend des 13. August 2019 ist er nach schwerer Krankheit verstorben und wurde am 20. August auf dem Friedhof an der Friedenskapelle beigesetzt.

Religiöse Volkskunst

Seit seinem Klostereintritt hat sich Frater Stefan Janker OSB, Leiter des Klosterladens von 1972 bis 2016, um die Sammlung, Erhaltung und Erneuerung religiöser Volkskunst verdient gemacht.

Der Ursprung religiöser Volkskunst liegt in der bäuerlichen Kunst- und Handwerkstradition. Ihre Blütezeit erlebte sie vom 17. bis 19. Jahrhundert. So entstanden in dieser Zeit Andachts- und Erbauungsbilder. Bilder, Skulpturen und Bildstöcke gestalteten den gesamten bäuerlichen Lebensraum in Stube, Haus, Hof und Werkstatt. Ebenso bedeutsam sind künstlerisch gearbeitete Rosenkränze, Votiv-, Weihegaben und Wallfahrtsandenken wie sie im Klosterladen angeboten werden.

Das Jesuskind im Mittelpunkt

Frater Stefan hat sich insbesondere mit Darstellungen des Jesuskindes in drei verschiedenen Typen beschäftigt: einmal als stehendes Jesukind, wie es u.a. in Frauenklöstern als Trösterlein dient. Eine weitere Version findet sich in den vielfältigen Nachbildungen des Prager Jesuleins, das selbst wieder aus der Verehrung des Christkinds der Santa Maria in Aracoeli – Kirche in Rom  beeinflusst ist. Das sogenannte Fatschenkindl  (lat. fasci: Binde, Wickelband) ist eine Wachsnachbildung des liegenden Jesukindes, in kostbare Windeln gewickelt.

BUCH- UND CD-ANGEBOT

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BÜCHER IM SHOP

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Ansprechpartner

Sabine Mader
Straße:Bergstraße 2
Ort: 82346  Andechs
Telefon:08152-376-117
Email:zum Formular
Web:andechs.de

Öffnungszeiten des Klosterladens

täglich von 10:30 - 18:00 Uhr  
   
Geschlossen:  
25. Dezember (Weihnachten)  
01. Jan. (Neujahr)  
Mitte Januar wegen Inventur  
Karfreitag