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DAS KLOSTERARCHIV

Das Archiv des Benediktinerklosters Andechs wurde mit der Säkularisation 1803 weitgehend aufgelöst und nach München verbracht. Dennoch ist aus bisher nicht geklärten Gründen ein Teil in Andechs verblieben.

Dieser bildete den Grundstock für das heutige Klosterarchiv. Viele Urkunden und Akten befinden sich heute allerdings im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München, unter anderem in den Beständen KU (= Klosterurkunden) und KL (= Klosterliteralien) Andechs.


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Mit den nach der Wiederbesiedelung erwachsenen Beständen wächst das eigene Archiv im Kloster Andechs nun wieder kontinuierlich. Es ist weitgehend geordnet, verzeichnet und verfügt über ein Repertorium, also des Archivbestands.

Die Bestände des Klosterarchivs

Aus der Zeit zwischen 1454 bis 1866 umfasst das Archiv 273 Urkunden. Dazu kommen verschiedene Manuskripte wie die Nachlässe der Patres Ulrich von Tein, Placidus Scharl, Johann Nepomuk Hortig, Bonifaz Käser, Magnus Sattler und Emmeram Heindl sowie weitere Nachlässe, u. a. von Magnus Jocham von Freising.

Unter den 159 Druckwerken zur Geschichte von Andechs findet sich die älteste gedruckte Andechser Chronik aus dem Jahr 1473.

Mittlerweile über 800 Aktennummern aus der Zeit der Säkularisation und seit der Wiedererrichtung des Klosters betreffen Bereiche wie Rechnungswesen, Ökonomie, Jubiläen, die Wallfahrt und die St. Nikolaus-Anstalt.

In weiteren Abteilungen des Archivs sind Bildmaterial zur Andechser Geschichte, Andachtsbilder und eine Münzsammlung von römischen und griechischen Münzen bis zu Notgeld aus der Zeit des ersten Weltkrieges zusammengefasst.

Bei Anfragen wenden Sie sich bitte an die Leiterin des Archivs, Dr. Birgitta Klemenz.

Aus dem Archiv des Kloster Andechs ist unter anderem folgende Veröffentlichung hervorgegangen: Kloster Andechs – Großer Kunstführer aus dem Verlag Schnell & Steiner Regensburg. Er ist auch im Andechser Klosterladen erhältlich oder kann über den Online-Shop bestellt werden.

Kloster Andechs - Großer Kunstführer,
2., völlig neu bearbeitete Ausgabe, Regensburg 2005
hrsg., Dr. Brigitta Klemenz



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