Abtei Sankt Bonifaz

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Das Kloster Andechs ist das Wirtschaftsgut der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München. Die Abtei Sankt Bonifaz in München und Andechs bildet ein Kloster an zwei Orten. Mit seinen Wirtschaftsbetrieben ermöglicht das Kloster Andechs das pastorale, wissenschaftliche und soziale Engagement der Mönche in Sankt Bonifaz.

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Rossinis sakrales Spätwerk im Original

Am Samstag, 6. Mai, 18 Uhr, wird die Andechser Chorgemeinschaft unter der Leitung von Sul Bi Yi im Florian-Stadl ein recht selten gespieltes kirchenmusikalisches Werk in seiner Original-Fassung aufführen: die „Petite Messe solennelle“ von Gioachino Rossini.
Karten gibt es zu 40, 30 und 20 Euro.

Gibt mit der Andechser Chorgemeinschaft am 6. Mai im Florian-Stadl ihr Debüt als Dirigentin am Hl. Berg: Sul Bi Yi (Foto: Shin, Dong-A)

Der eher als Komponist von Opern im Stil des Belcanto berühmt gewordene Rossini (1792-1868), schrieb über 30 Jahre nach seiner letzten Oper 1863 die „Petite Messe solennelle“ mit einer seltenen Instrumental-besetzung: Klavier und Harmonium. Das Konzert verspricht ein neues Klangerlebnis im Andechser Florian-Stadl.

Die Partien als Solisten übernehmen allesamt junge Künstler aus dem Umfeld der Münchner Musikhochschule, die Sul BI Yi zu einem ausdrucksstarken Ensemble zusammengestellt hat. Katharina Burkard (Sopran), Theresa Holzhauser (Alt), Sungmin Song (Tenor) und Heeyun Choi (Bass) übernehmen die Gesangspartien. Am Klavier debütieren im Florian-Stadl So Hyang In und am Harmonium Benedikt Celler.

Die „Petite Messe solennelle“ steht im Blick auf ihre Gliederung und ihren Umfang klar in der Tradition der Missa solemnis. Die ungewöhnliche Besetzung der Messe verweist aber auf die neapolitanischen Cembalo-Tradition des 18. Jahrhunderts. Wobei der Name „Kleine Messe“ zunächst irritiert.

Eine "kleine Messe", die fast eineinhalb Stunden dauert

Aber dies erklärt sich schnell, wenn man weiß, dass unter den vielen Begabungen Rossinis seine Fähigkeit zur Selbstironie besonders ausgeprägt war. Seine letzte, fast eineinhalb Stunden dauernde Mess-Komposition zur „Kleinen Messe“ zu erklären, ist bezeichnend für ihn. Lange Zeit wurde er lediglich als Komponist der fast 40 Opern gefeiert, die er innerhalb von 20 Jahren schrieb. Aber Rossinis Werk ist weit facettenreicher, wie die „Petite Messe solennelle“ in ihrer Originalfassung von 1863 bezeugt.

Mit einer für ihn charakteristischen Mischung aus Bescheidenheit, Koketterie und Spott schreibt Rossini in einer Widmung zur „Petite Messe solennelle“: „Lieber Gott, hier ist sie, die arme kleine Messe. Ist es wirklich heilige Musik (musique sacrée) oder doch verfluchte Musik (sacrée musique)? Ich bin für die Opera buffa geboren, Du weißt es wohl! Ein bisschen Können, ein bisschen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies.“

Rossinis Favorit: die Original-Fassung für Klavier und Harmonium

Kurz vor seinem Tod schrieb Rossini aber doch noch eine Orchesterfassung für die „Petite Messe solennelle“. Vor allem trieb ihn der Gedanke um, dass seine Messe nach seinem Tod durch Bearbeitungen anderer Komponisten entstellt werden könnte.

Rossini selbst favorisierte nach wie vor die Original-Fassung für Klavier und Harmonium. Erst nach seinem Tode – so Rossinis Verfügung - durfte die Fassung für Orchester aufgeführt werden. Diese wurde zunächst auch bevorzugt aufgeführt, bis die Original-Fassung und wieder mehr und mehr Anhänger gewann.

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