Abtei Sankt Bonifaz

Abtei Sankt Bonifaz

Das Kloster Andechs ist das Wirtschaftsgut der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München. Die Abtei Sankt Bonifaz in München und Andechs bildet ein Kloster an zwei Orten. Mit seinen Wirtschaftsbetrieben ermöglicht das Kloster Andechs das pastorale, wissenschaftliche und soziale Engagement der Mönche in Sankt Bonifaz.

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DER ANDECHSER KLOSTERLADEN

Zu den klassischen Geschäftsfeldern eines Klosters gehört der Klosterladen. Ganzjährig erhalten Sie im Andechser Klosterladen aktuelle Bücher zu Geschichte und Gegenwart des Heiligen Berges, Ansichtskarten, Kerzen, Rosenkränze und religiöse Volkskunst.

Aktuelle Bücher zu Geschichte und Gegenwart des Hl. Berges, Ansichtskarten, Kerzen, Rosenkränze und Andenken gehören zum reichhaltigen Sortiment des Klosterladens

Geschichte des Klosterladens

Der Klosterladen befindet sich seit 1890 dort, wo bis 1803 die äußere Klosterpforte mit Wohnung für den „Thorwart“ untergebracht war, rechts neben dem Torbogen.

Der ursprünglich durchgehende große Raum des Klosterladens war mit Deckenstuck aus der Wessobrunner Schule verziert. Dieser Stuck wurde leider durch Löscharbeiten zerstört, die beim großen Brand 1964 erforderlich waren, um das gesamte Gebäude zu retten.

Nach diesem Brand wurde der Klosterladen für vier Jahre in die Alte Apotheke neben der Wallfahrtskirche ausgelagert. Der heutige Klosterladen zeigt noch den Zustand, wie er 1968 wiedereröffnet wurde. Er befindet sich an der Ostseite der Wallfahrtskirche.

Religiöse Volkskunst

Seit seinem Klostereintritt hat sich Frater Stefan Janker OSB, Leiter des Klosterladens von 1972 bis 2016, um die Sammlung, Erhaltung und Erneuerung religiöser Volkskunst verdient gemacht.

Der Ursprung religiöser Volkskunst liegt in der bäuerlichen Kunst- und Handwerkstradition. Ihre Blütezeit erlebte sie vom 17. bis 19. Jahrhundert. So entstanden in dieser Zeit Andachts- und Erbauungsbilder. Bilder, Skulpturen und Bildstöcke gestalteten den gesamten bäuerlichen Lebensraum in Stube, Haus, Hof und Werkstatt. Ebenso bedeutsam sind künstlerisch gearbeitete Rosenkränze, Votiv-, Weihegaben und Wallfahrtsandenken wie sie im Klosterladen angeboten werden.

Das Jesuskind im Mittelpunkt

Frater Stefan hat sich insbesondere mit Darstellungen des Jesuskindes in drei verschiedenen Typen beschäftigt: einmal als stehendes Jesukind, wie es u.a. in Frauenklöstern als Trösterlein dient. Eine weitere Version findet sich in den vielfältigen Nachbildungen des Prager Jesuleins, das selbst wieder aus der Verehrung des Christkinds der Santa Maria in Aracoeli – Kirche in Rom  beeinflusst ist. Das sogenannte Fatschenkindl  (lat. fasci: Binde, Wickelband) ist eine Wachsnachbildung des liegenden Jesukindes, in kostbare Windeln gewickelt.

BUCH- UND CD-ANGEBOT

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Ansprechpartner


Telefon:08152-376-147
Email:zum Formular

Öffnungszeiten des Klosterladens

Montag bis Sonntag:  
10:00 - 18:00 Uhr  
   
Geschlossen:  
24. - 26. Dez. 2017 (Weihnachten)  
01. Jan. 2018 (Neujahr)  
08. - einschl. 11. Jan. 2018 (Inventur)  
13. Februar 2018 (Faschingsdienstag)  
30. März 2018 (Karfreitag)