Abtei Sankt Bonifaz

Abtei Sankt Bonifaz

Das Kloster Andechs ist das Wirtschaftsgut der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München. Die Abtei Sankt Bonifaz in München und Andechs bildet ein Kloster an zwei Orten. Mit seinen Wirtschaftsbetrieben ermöglicht das Kloster Andechs das pastorale, wissenschaftliche und soziale Engagement der Mönche in Sankt Bonifaz.

Mehr über Sankt Bonifaz

Sankt Bonifaz Wappen
Info Sankt Bonifaz Webseite
zur Startseite des Kloster Andechs Webauftritts
zur Webseite der Abtei Sankt Bonifaz
Home / Kirche & Kloster / Kloster / Kreuzgang 

DER KREUZGANG

Der Kreuzgang umschließt nach der klassischen Anlage eines Klosters den quadratisch angelegten Innenhof.

Er verbindet so die verschiedenen Räume miteinander, ähnlich wie das Atrium die Mitte des römischen Wohnhauses bildet. Auf dem Heiligen Berg diente der Kreuzgang vor der Säkularisation 1803 den Mönche als Begräbnisstätte. Noch heute zeugen Grabsteine einiger Mönche von der langen benediktinischen Tradition auf dem Heiligen Berg.


Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotostrecke zu starten.

Andernorts wurde der vom Kreuzgang umschlossene Innenhof als Friedhof genutzt und mit einem Kreuz im Zentrum gestaltet. Von daher hat der Kreuzgang wohl seinen Namen erhalten. Im Erdgeschoß des Andechser Klostergevierts verbindet der Kreuzgang die verschiedenen Räume wie zum Beispiel Chorkapelle, Brüderzimmer, Refektorium, Sprechzimmer und andere Räume. Der Kreuzgang ist jedoch nicht offen, sondern aufgrund der teilweise strengen Winter auf dem Heiligen Berg mit Butzenscheiben verglast.

Im Kloster Andechs wird der Kreuzgang unter anderem zur Aufstellung vor großen Gottesdiensten (zur so genannten „statio“) ebenso verwendet. Dort findet auch der so genannte „Steh-Konvent“ statt, eine kurze Zusammenkunft der Mönche nach dem Morgengebet, bei der sie sich gegenseitig über die jeweils anstehenden Aufgaben informieren und sich gegebenenfalls abstimmen.

Im südlichen Teil des Kreuzgangs befindet sich die Kreuzgangkapelle, die 1458 geweiht wurde. Sie ist zum Kreuzgang hin offen. Durch den großen Brand 1669 wurde sie vollkommen vernichtet, aber schon 1670 wieder aufgebaut. Ihre reiche Stuckierung schreiben Kunsthistoriker Johann Schmuzer (1642-1701) zu. Der Innenhof wurde der Anfang der 90er Jahre neu gestaltet. Seither laden ein kleiner Brunnen und einige steinerne Sitzgelegenheit den Mönch zu Meditation, Ruhe und Erholung ein.

TAGE IM KLOSTER

Sie wollen einige Tage im Kloster verbringen? Lesen Sie mehr

GESCHICHTE

Lesen Sie mehr über die Geschichte des Klosters Andechs mehr