Abtei Sankt Bonifaz

Abtei Sankt Bonifaz

Das Kloster Andechs ist das Wirtschaftsgut der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München. Die Abtei Sankt Bonifaz in München und Andechs bildet ein Kloster an zwei Orten. Mit seinen Wirtschaftsbetrieben ermöglicht das Kloster Andechs das pastorale, wissenschaftliche und soziale Engagement der Mönche in Sankt Bonifaz.

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Seit 2. April im Bräustüberl: Andechser Weizenbock 2902

Nur im Bräustüberl wird der Andechser Weizenbock 2902 seit dem
2. April frisch vom Fass ausgeschenkt - zum Gedenken an den
150. Todestag unseres Stifters König Ludwig I. von Bayern.

Erstes obergäriges Bockbier der Klosterbrauerei

Seit Ostermontag 2018 schenkt die Klosterbrauerei Andechs exklusiv im Bräustüberl den Weizenbock 2902 aus. Er ist das überhaupt erste obergärige Bockbier unserer Klosterbrauerei.

Wir brauen den Weizenbock 2902 zum Gedenken an den 150. Todestag von König Ludwig I. von Bayern (1786-1868), dem Stifter unserer Abtei Sankt Bonifaz in München und Andechs. Die Zahl "2902" verweist auf den letzten Tag im Monat Februar, an dem König Ludwig I. starb.

Am 29. Februar starb jedoch nicht nur er, sondern auch 408 Jahre zuvor der Stifter der Klosters Andechs, Herzog Albrecht III.

Erstausschank am 2. April (Fotos: Stefan Schuhbauer-von Jena)


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Ein Weizenbock mit Charakter

Für das Auge ist der Weizenbock 2902 an sich schon etwas Besonderes. Warme kräftige und goldgelbe Farbtöne, die an ein Weizenfeld in der Sommersonne erinnern, prägen das Bild. Ein fester feinporiger Schaum krönt den Weizenbock.

Die Nase überrascht der Weizenbock mit einem ausgeprägt obergärigen Geruchsbild. Die Aromatik dieses traditionell bayrischen Bierstils besticht durch Fruchtnoten nach reifer Banane, Mango und Aprikose, gepaart mit leichten Gewürzaromen von Gewürznelke, Muskat und Piment (auch nach seinem Hauptanbaugebiet "Jamaikapfeffer" genannt). Der Körper wird getragen von einer leichten Honigsüße, die mit der hintergründigen Edelbittere des Hopfens im perfekten Einklang steht.

Trotz seinen bockstarken 16,6 Gewichtsprozent Stammwürze und einem Alkoholgehalt von 7 Volumenprozent ist das erste obergärige Bockbier der Klosterbrauerei vollmundig und schlank im Geschmack und verbindet eine ausgeprägte aber harmonische Bittere mit dem typischen kräftigen Andechser Weißbiergeschmack.

Erstausschank am 2. April (Fotos: Stefan Schuhbauer-von Jena)


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Zu Ehren von König Ludwig I. von Bayern

König Ludwig I. (1786-1868), Stifter der Abtei Sankt Bonifaz in München und Andechs.

König Ludwig I. hat als Stifter von Sankt Bonifaz den Bau von Basilika und Kloster in der Münchner Maxvorstadt initiiert und finanziert.

Bereits 1846 hatte er das ehemalige Kloster Andechs aus privater Hand gekauft, um es als Wirtschaftsgut der zukünftigen Abtei in München zu übergeben. Bald nach dem Tod seiner Frau Königin Therese 1854 bestimmte Ludwig I. Sankt Bonifaz zu seiner Grablege, wohin er nach seinem Tod 1868 überführt wurde.

Außer Sankt Bonifaz in München und Andechs hat Ludwig I. eine ganze Reihe von Benediktinerklöstern wiedererrichtet (1830 Metten, 1834 Ottobeuren, 1838 Scheyern, 1842 Weltenburg, 1835 das Benediktinerinnenkloster St. Walburg in Eichstätt und 1837 Frauenchiemsee) bzw. neu gegründet (1834 St. Stephan in Augsburg und 1866 Schäftlarn).

Bockbier – eine kleine Sortenkunde

Damit ein Bier wie unser Andechser Weizenbock 2902, der Bergbock Hell, oder der Doppelbock Dunkel als „Bockbier“ bezeichnet werden kann, muss es zunächst einmal eine zentrale Anforderung erfüllen: sein Stammwürzegehalt muss bei mindestens 16 Gewichtsprozent liegen.

Bei der Bezeichnung „Doppelbock“ liegt die Meßlatte noch etwas höher: Da muss der Stammwürzegehalt schon wenigstens 18 Gewichtsprozent betragen. Als „Stammwürze“ bezeichnet der Braumeister den Anteil gelöster Stoffe (insbesondere Malzzucker, aber auch Eiweiß, Mineralien und Vitamine) in der Würze, bevor sie im Gärkeller unter Zugabe von Hefe vergoren wird. Die Hefe wandelt dabei den in der Würze gelösten Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure um.

So führt logischerweise ein höherer Anteil an Stammwürze auch zu einem höheren Alkoholgehalt des Bieres. Um ganz grob vom Stammwürzgehalt auf den Alkoholgehalt schließen zu können, kann man sagen, dass der Alkoholgehalt des Bieres in etwa ein Drittel seines Stammwürzegehaltes beträgt.

Somit liegt der Alkoholgehalt des Bockbieres normalerweise bei über 6 Volumenprozent Alkohol, beim Doppelbock sind dann schon über 7 Volumenprozent Alkohol zu erwarten. Ein Vollbier dagegen ist wesentlich leichter und weist einen Stammwürzegehalt zwischen 11 und 12 Gewichtsprozent auf und einen Alkoholgehalt zwischen 4,5 und 5,0 Volumenprozent Alkohol.

König Ludwig I.,

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Unser berühmtestes Bockbier

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Martin Glaab - Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Straße:Bergstrasse 2
Ort: 82346  Andechs
Telefon:+49 - 8152 376-290
Fax:+49 - 8152 376-450 290
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Web:www.andechs.de

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