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Abtei Sankt Bonifaz

Abtei Sankt Bonifaz

Das Kloster Andechs ist das Wirtschaftsgut der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München. Die Abtei Sankt Bonifaz in München und Andechs bildet ein Kloster an zwei Orten. Mit seinen Wirtschaftsbetrieben ermöglicht das Kloster Andechs das pastorale, wissenschaftliche und soziale Engagement der Mönche in Sankt Bonifaz.

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Andechser Bierspezialitäten sind Teil einer langen und erfolgreichen benediktinischen Brautradition. Sie erschließt eine ganz eigene und faszinierende Welt. Damit Sie sich in ihr gut zurecht finden, haben wir die wichtigsten Begriffe hier für Sie zum navigieren.

Obergärig

Bei obergärigen Bieren verbinden sich die Hefen nach dem Gärvorgang mit der Kohlensäure und schwimmen oben im Gärbottich. Hier läuft der Gärprozess bei bis zu 20°C ab.

Osmose

Ein in der Natur sehr wichtiger Vorgang ist die Osmose. Sie steht in engem Zusammenhang mit dem Austausch von Wasser und  Mineralstoffen durch Zellwände.  Für den Austausch von Wasser zwischen dem Innern einer Zelle und der extrazellulären Umgebung sind osmotische Kräfte von großer Bedeutung.

Die Zellwände lassen zwar Wasser ungehindert durch, sind aber für Mineralstoffe nur bedingt, quasi halbdurchlässig. Deshalb werden solche Membranen im lebenden System auch als „semipermeabel“ bezeichnet.

Werden zwei Kammern A und B, die bei gleichem Volumen (100ml) eine unterschiedliche Konzentration von Teilchen aufweisen (20 Partikel in Kammer A und 10 Partikel in Kammer B) durch eine semipermeable Membrane miteinander in Kontakt gebracht, wirkt diese Membrane selektiv. Sie läßt zwar das Lösungsmittel passieren, aber kein oder nur wenig der gelösten Teilchen. Da verschiedene Lösungen das Bestreben haben, sich in ihren Konzentrationen auszugleichen, diffundiert so viel Lösungsmittel von Kammer B zu Kammer A, bis in beiden die Teilchenkonzentration gleich groß ist.

Dieser Vorgang des Durchdringens der Membrane mit Lösungsmitteln wird als Osmose bezeichnet. Der Vorgang der Osmose ist beendet, wenn in beiden Kammern dieselbe Teilchenkonzentration vorliegt. Wenn 33,3 ml von Kammer B nach Kammer A übergetreten sind, ist der Konzentrationsausgleich erfolgt. Dabei wird von der Wassersäule von Kammer A ein hydrostatischer Druck auf die Membrane ausgeübt, der sogenannte osmotische Druck.

Das Prinzip der Umkehrosmose
Der osmotische Vorgang kann auch in umgekehrter Weise ablaufen. Wenn auf der Seite der konzentrierten Lösung (z.B. Leitungswasser) ein Druck aufgebaut wird, der den osmotischen Drucküberwinden kann, fließt die Lösung in umgekehrter Richtung durch die Membrane, wobei nur das Lösungsmittel (z.B. Wasser) durchgelassen wird, nicht aber die gelösten Stoffe.

(Quelle: Gesellschaft für Wasser und Gesundheit mbH)

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